Pädagogisches Konzept

Das Fundament unserer pädagogischen Arbeit kann prägnant formuliert werden:
Unsere Kinder sollen sich wohl fühlen!"

Wir sehen darin den unerlässlichen Grundstock unsere Bildungsziele zu erreichen, denn Bildung erfordert Bindung. Kinder können sich nur in einer positiven und vertrauensvollen Atmosphäre entwickeln und so engagiert die verschiedenen Bildungsangebote unserer Kindertagesstätte wahrnehmen. In unserer Kita wird ein Grundstein für Erfahrungen in der Gemeinschaft, Freundschaft und Solidarität gelegt. Sie lernen Gefühle auszudrücken, ein Konfliktlöseverhalten zu entwickeln und ein demokratisches Denken. Dies wird in regelmäßigen Kinderkonferenzen zum Ausdruck gebracht. Durch die Wertschätzung, die die Kinder bei uns erfahren, lernen sie auch anderen Menschen empathisch entgegen zu treten. Sie kommen mit verschiedene Kulturen, Religionen und Familienstile in Kontakt.

Die Einrichtung richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz. Wir gehen von einem humanistischen Weltbild aus und vermitteln christliche Werte wie Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Diese Werte werden praktisch in die Arbeit eingeflochten, so dass die unterschiedlichen Religionen der Familien berücksichtigt werden. 

Weiterhin arbeitet die Einrichtung spielzeugreduziert. Spielmaterialen werden je nach Situation und nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ausgetauscht. Dadurch werden die Kinder bei der Verarbeitung des Erlebten entlastet und können sich in der heutigen von Reizüberflutung geprägten Welt positiv entwickeln. 

Durch die Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes und basierend auf differenzierten Beobachtungen resultiert die pädagogische Zielsetzung unserer Arbeit, die wir in unterschiedliche Bildungsbereiche unterteilt haben: Bewegung, Kunst/ Kreativität, Sprachförderung, Lebenspraktische Fähigkeiten, Religionserziehung, naturwissenschaftliche und mathematische Bildung sowie Vorschularbeit.

Entwicklungsförderung der 2-jährigen Kinder

Seit August 2008 werden in der Einrichtung Kinder ab zwei Jahren betreut, um so auch adäquat auf gesellschaftliche Veränderungen und Bedürfnisse von Familien einzugehen.

Die Kindertagesstätte bietet einen Freiraum für Erfahrungen, die viele Kinder in der Familie nicht im ausreichenden Maße machen können, er versteht sich als Begegnungsstätte von Kindern und Eltern.

Durch die frühe Betreuung von Kindern wird die soziale, sprachliche, motorische und geistige Entwicklung gefördert. Durch die gemischte Altersstruktur erfährt sich das Kind in verschiedenen Rollen. Die Kinder erleben eine Bandbreite von Perspektiven. Sie werden herausgefordert, sich mit ihrer Rolle innerhalb der Gruppe auseinander zu setzen. Selbstbildungsprozesse werden durch komplexe Wahrnehmungssituationen und durch die soziale Umgebung gefördert.

Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungsphase ist das wichtigste Merkmal zum Gelingen der  Aufnahme von jüngeren Kindern. Damit sich die Kinder langsam in die Kindertagesstätte eingewöhnen können ist eine individuelle Ablösephase vom Elternhaus unabdingbar, denn für die meisten Kinder bedeutet dies auch gleichzeitig die erste Trennung von der häuslichen Bezugsperson.

Punkte der Ablösephase die uns wichtig sind

  •  Grundlage der Eingewöhnungsphase ist das Berliner Modell. 
  • Zunächst nur ein stundenweiser Kindertagesstättenbesuch in Anwesenheit von Eltern.
  • Erste gefühlvolle kurze Trennungsversuche
  • Zeitweise Anwesenheit ohne häusliche Bezugsperson.
  • Ausführliche Gespräche mit den Eltern zum besseren kennenlernen des Kindes mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Das setzt voraus, dass wir uns Zeit für die Eingewöhnungsphase nehmen. Denn nur ein sicher eingebundenes Kind wird zu einem kompetenten Kind, das offen ist, die unterschiedlichen Bildungsangebote unserer Kindertagesstätte wahrzunehmen und sich auf die neuen Bezugspersonen einzulassen.

Durch gezielte Angebote und die räumliche Nutzung des Nebenraums mit speziellen Materialien, die auf die Bedürfnisse der 2-Jährigen ausgerichtet sind, sorgen wir für eine positive Entwicklung in der Einrichtung.